Die Aussaat im Gemüsebau ist ein grundlegender, aber oft unterschätzter Arbeitsschritt. Dabei entscheidet die Beherrschung dieser Phase unmittelbar über den Erfolg der Kulturen. Für Berufsgärtnerinnen und Berufsgärtner sind zuverlässige, effiziente und präzise Werkzeuge unverzichtbar, auch auf kleiner Fläche. In diesem Sinne stellen wir Ihnen ein bevorzugtes Gerät vor: die Handsämaschine JP1 von Terradonis, auch unter dem Namen Jang bekannt.

Warum ist die Aussaat ein so heikler Schritt?

Auch auf einer Marktgärtnerei verlangt richtiges Säen Sorgfalt. Nötig sind:

  • eine gründliche Bodenvorbereitung (Düngung, Feinkrümelung, oberflächliche Bearbeitung),
  • die Beherrschung von Saatdichte und Saattiefe je nach Kultur,
  • eine gute Bewässerung nach der Aussaat, damit die Keimung rasch und gleichmäßig verläuft.

All das erfordert passende Geräte. Eine professionelle Sämaschine wird damit zum unverzichtbaren Verbündeten.


Die wichtigsten Einstellungen der Sämaschine

1. Die Wahl der Säwalze

Jede Samenart braucht eine eigene Walze, deren Löcher auf die Korngröße und die gewünschte Saatdichte abgestimmt sind. Der verwendete Code (ein Buchstabe und eine Zahl) sorgt für die nötige Übersicht.

2. Die Bürste

Sie regelt die Menge an Körnern, die in die Saatrille fallen. Eine feine, aber entscheidende Einstellung.

3. Die Zahnräder

Wie bei einer Fahrradkette bestimmt die Sämaschine über ein Zahnradsystem den Abstand zwischen den Körnern. 11 verschiedene Kombinationen sind möglich.

4. Die Saattiefe

Über das Säschar einstellbar, ist die Tiefe entscheidend: Gesät wird in der Regel doppelt so tief wie das Korn groß ist. Eine Karotte wird also nur wenige Millimeter tief abgelegt, eine Bohne dagegen bis zu 2 cm.


Den Boden für eine gelungene Aussaat vorbereiten

Vorbereitung des Beetes vor der Aussaat mit der JP1

Vor dem Einsatz der Sämaschine muss das Beet feinkrümelig, eben und frei von Steinen sein, die die Scheiben behindern könnten. Ein gut vorbereiteter Boden ist die Voraussetzung für einen gleichmäßigen Aufgang.

Sind Walze, Zahnräder und Tiefe richtig eingestellt, lässt sich mit der JP1 ein ganzes Beet schnell und sauber bestellen. Dank verstellbarem Holm und abnehmbaren Bauteilen ist sie ergonomisch und praktisch in der Handhabung.

Zu einer guten Aussaat gehört auch, das Beet nicht zu betreten, ein gleichmäßiges Tempo zu halten und weder zu schnell noch zu langsam zu säen.


Nach der Aussaat: Bewässerung und Kontrolle

Sobald die Körner in der Erde sind:

  • die Kultur schützen (Kulturschutznetz gegen Schädlinge, etwa bei Kreuzblütlern wie der Rübe),
  • unmittelbar nach der Aussaat bewässern, besonders bei trockener Witterung. Eine regelmäßige Beregnung in den ersten 10 Tagen wird empfohlen, um einen guten Aufgang zu sichern.
Gleichmäßiger Aufgang einer mit der JP1 gesäten Kultur
Ein regelmäßiger und gleichmäßiger Aufgang: das Kennzeichen einer gut eingestellten Aussaat.

Die Handsämaschine JP1 von Terradonis ist ein unverzichtbares Werkzeug für jeden Berufsgemüsebau, auch auf kleiner Fläche. Durch die Verbindung von einfacher Handhabung, Präzision und Robustheit spart sie Zeit und verbessert die Qualität der Aussaaten deutlich. In eine professionelle Sämaschine zu investieren heißt, effizient, konsequent und im Einklang mit den Bedürfnissen der Kulturen zu arbeiten. Bei uns ist sie seit über 10 Jahren ein verlässlicher Begleiter.